Jupis legen Wildblumenwiesen an

Unsere Jungpfadfinder beteiligen sich an einem von Ulrich Scheidel (Diplombiologe) und Theodor Sommer initiierten Projekt, das unseren Flecken bunter machen und die Biodiversität erhöhen soll. Hierfür werden noch sonnige private Gartenflächen gesucht.

Die Not der Bienen, Hummeln und Wildbienen im Sommer und Spätsommer ist groß. Viele Bestäuber-Insekten sterben auch wegen eines fehlenden Nahrungsangebotes. Die Landschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten für jegliche Tiere negativ entwickelt und die Biodiversität hat stark abgenommen. Wildblumen in der Flur und in privaten Gärten sind selten geworden.

Die Jupis möchten ein Zeichen setzen und bieten Gieboldehäusern an, eine Kleinfläche in ihrem Garten mit einer Wildbienen-Samenmischung einzusähen. Damit werden die Gärten der Bunten ein wenig bunter. Das sieht nicht nur schön aus, sondern unterstützt auch die Artenvielfalt und sorgt dafür, dass die Bestäuber im kommenden Jahr wieder da sind. Belohnt wird man auf Dauer mit mehr Vögeln, Schmetterlingen und Fledermäusen in der Umgebung.

Bereits Mitte April konnte eine größere Gartenfläche von den Jungpfadfindern eingesät werden. Dabei bedanken sich die Pfadfinder beim Bauunternehmen Ripping Bau aus Gieboldehausen für die Übernahme der Kosten der Samenmischung. Bei dieser Fläche wurde auch gleich ein Versuch gestartet: eine Teilfläche mit Saatgut aus einem Rebhuhn Projekt wurde der Wildblumensaat gegenüber gestellt. Die Kinder werden das Wachstum beobachten und den Gästen unseres internationalen Sommerlagers das fußläufig erreichbare Projekt vorstellen können.

Die Jupis haben in letzter Zeit noch ein tolles Projekt gemacht und gemeinsam mit dem Naturschutzbund Untereichsfeld im Park am Schloss Nistkästen für Wasserfledermäuse aufgehängt.

In seiner Ausgabe vom 04.05.2015 hat das Eichsfelder Tageblatt darüber berichtet: